Zeckenbefall bei Hunden

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Im nachfolgenden Blog-Beitrag möchten wir dir einen Überblick rund um das Thema «Zeckenbefall bei Hunden» geben. Warum Zecken gefährlich sein können und wie du deinen Hund vor Zeckenstichen schützen kannst, erfährst du in diesem Beitrag. Viel Spass beim Lesen!

Wo leben Zecken und wie landen sie auf deinem Hund?

Beinahe überall, wo du mit deinem Hund spazieren gehst, können Zecken lauern. Sie leben an Waldrändern, auf Lichtungen und Wiesen, am Wegesrand, an Ufern von Gewässern usw. Doch nicht nur in ländlichen Gebieten leben Zecken, sondern auch in Stadtparks, auf Rastplätzen, an Uferzonen von Badeseen usw.

Dass Zecken auf Bäume klettern und sich auf ihre Wirte runterfallen lassen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Tatsächlich halten sich Zecken z.B. an einem hohen Grashalm fest, spreizen die vorderen Beinpaare und warten so auf einen geeigneten Wirt, von dem sie sich abstreifen lassen.

   

Wo beissen Zecken zu?

Zecken bevorzugen warme Plätze, mit dünnen, gut durchbluteten Hautstellen um zuzustechen.

So findest du Zecken oft am Kopf und an den Ohren, am Hals, am Bauch und an den Schenkelinnenseiten deines Hundes. 

Am besten suchst du deinen Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Je schneller du eine Zecke entfernst, desto geringer ist das Risiko, dass Krankheitserreger übertragen wurden, da einige Erreger erst nach ca. 16 bis 24 Stunden von der Zecke auf den Hund übertragen werden.

Wie entferne ich eine Zecke?

Zecken haben Widerhaken an ihrem Saugrüssel, mit welchen sie sich fest in der Haut des Hundes verankern. 

Darüber, ob man die Zecke rausziehen oder rausdrehen soll, scheiden sich die Geister. Wir von der Haustierdrogerie verwenden den Zeckenhaken von O’Tom. Der Hersteller dieses Produkts rät dazu, die Zecke rauszudrehen. Damit haben wir bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Dass ein Teil der Zecke in der Haut stecken bleibt, kann sowohl beim rausdrehen als auch beim rausziehen passieren. Sollte dir das passieren, ist dies meistens nicht weiter schlimm, da die Haut die verbliebenen Reste der Zecke nach und nach von alleine abstösst. 

Unabhängig davon, ob die Zecke ganz oder nur teilweise entfernt werden konnte, solltest du den Bereich des Zeckenstiches auch nach der Entfernung weiter im Auge behalten. 

Du solltest auf jeden Fall mit deinem Tierarzt Kontakt aufnehmen, wenn einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich Krankheitssymptome bei deinem Hund auftreten oder eine Rötung um die Stichstelle auftritt.

Wie kann ich einen Zeckenbefall vorbeugen?

Der Handel bietet eine grosse Auswahl an Anti-Zeckenmitteln. Einen groben Überblick über das Angebot findest du nachfolgend.

Äussere Anti-Zeckenmittel

  •   Halsbänder
  •   Sprays
  •   Shampoos
  •   Puder
  •   Duftöle
  •   Anhänger und Clips

   

Innere Anti-Zeckenmittel

   

Chemiefreie Zeckenmittel – pflanzliche Produkte / Hausmittel

Da die vom Tierarzt verschriebenen Zeckenmittel meist viele chemische Stoffe enthalten, bergen diese auch das Risiko zahlreicher Nebenwirkungen. 

Aus diesem Grund haben wir dir nachfolgend einige Alternativen zur chemischen Zeckenabwehr aufgelistet, welche du bei uns im Shop findest.

AniForte Zeckenschild 

Diese Kapseln bewirken, dass sich das Hautmilieu und der Geruch des Fells stoffwechselbedingt für Zecken und Parasiten abstoßend verändern, wobei der Geruch für das Tier und den Menschen nicht wahrnehmbar ist.

    

AniForte Zeckenspray

Dieses Zeckenspray ist rein pflanzlich. Die Kombination aus ausgesuchten hochwertigen Ölen soll einen Langzeitschutz (ca. 24 Std.) gegen Zecken und andere Parasiten, wie Milben und Flöhe, bieten.

   

Kokosöl

Kokosöl enthält Laurinsäure, die für Zecken sehr unangenehm sein soll.

   

Schwarzkümmelöl 

Es wird angenommen, dass die ätherischen Anteile des Schwarzkümmelöls Stoffe enthalten, die dafür verantwortlich sind, dass Zecken ferngehalten werden.

Achtung: 

Einige Bestandteile des Schwarzkümmelöls bauen sich in der Leber und den Nieren ab. Verwendet man zu viel Öl, kann dies auf Dauer die Organe strapazieren und schädigen.

Bierhefe

Durch das tägliche verabreichen von Bierhefe soll sich der Geruch der Haut verändern, wodurch dein Hund weniger attraktiv für Zecken sein soll.

   

Welche Krankheiten können Zecken auf Hunde übertragen?

Zecken können diverse Krankheiten auf Hunde übertragen. Die wichtigsten von Zecken übertragenen Krankheiten beim Hund sind:

  •   Borreliose
  •   Babesiose
  •   Anaplasmose
  •   Ehrlichiose
  •   Rickettsiose
  •   Frühsommer-Meningoenzephalitis
  •   FSME

Eine detaillierte Beschreibung dieser Krankheiten würde den Rahmen dieses Blog-Beitrages sprengen. Wir werden zum Thema «Welche Krankheiten übertragen Zecken?» einen separaten Blog-Beitrag verfassen.

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag einen groben Überblick zum Thema «Zeckenbefall bei Hunden» verschafft hat. 

 Dein Haustierdrogerie-Team

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